Sonntag, 19. Juni 2011 – Meisterschaft

Depo vs. Bund Scheenes Rosen – 2:7

Neunzehn Depos starten zu zehnt!

Tja, heute war nicht unser Tag. Der Titel sagt schon sehr viel über das Konzentrationslevel vor dem Spiel. Trotz einem riesigen Kader fehlte vorne der zweite Stürmer. Gabriel kam ja erst auf die zweite Hälfte. Dass wir es dann doch noch sehr bald nach dem Anpfiff merkten, spricht für uns. Mauro stand am nächsten am Spielfeldrand und kam als Spieler Nr. 11 rein. Nur wusste er nicht wo er spielen sollte, es herrschte zuweilen ein heilloses Durcheinander, das sich eigentlich durch die gesamte erste Hälfte zog. Da stimmte gar nix. 0-4 stand es dementsprechend bis zur Pause. Ein Lattentreffer von Rückkehrer Tom war die einzig nennenswerte Offensivaktion der Depos. Ansonsten wurde viel diskutiert und lamentiert. Ja, der zweite Treffer war ein haarsträubendes Offside, aber Bund Scheenes Rosen hätte auch deutlich höher in Führung liegen können. Chancen hatten sie genug. Aufgeweckt durch eine diskussionsreiche Pause starteten wir besser in die zweite Hälfte. Mutiger und entschlossener, spielten wir nun endlich auch nach vorne. Vögi bewies einmal mehr seine Schussstärke und setzte den Ball mit dem Innenrist aus gut 20 m zum 1-4 in die hohe Ecke . Ging da noch was? Nein. Kurze Zeit später zappelte der Ball nach einem Freistoss wieder in unserem Netz. 1-5. Angeführt von Aggressivleader Züri kämpften wir weiter. Wacher und zweikampfstärker, kamen wir auch selber einige Male gefährlich vors Tor. Flo traf nach schönem Angriff mit einem Kopfball nur die Latte. Dem Schreibenden rutschte der fällige Nachschuss über den linken Rist. Schade, das war eine Grosschance. Okan brachte kurz darauf mit einem herrlich direkt verwandelten Corner ein kleinklein wenig Hoffnung zurück. Wir machten hinten noch mehr auf, suchten weiter die Offensive was uns aber gleichzeitig anfällig für Konter machte. Zwei weitere Tore erhöhten auf das Schlussresultat von 2-7. Bund Scheenes Rosen waren heute schlicht und einfach besser und es zeigte sich einmal mehr, dass wir gegen stärkere Gegner mit einer Dreierabwehr verwundbar sind. Zu oft suchten wir auch heute den Weg durch die Mitte und liessen dabei unsere Flügelspieler ins Leere laufen. Zu oft wurde mit Gegner sowie Schieds- und Linienrichter diskutiert. Ja letztgenannte zeigten wie wir eine schwache Leistung, aber wir wissen doch alle, dass diskutieren nur Nerven kostet und sonst gar nichts bringt. Aber gell, Lebbe geht weider und schon nächsten Sonntag können wir uns aufs Neue bewähren. Dann wieder mit 11 Mann zum Anpfiff! Okan, Pascal und Daniel waren heute unser Schiritrio. Danke Jungs! Dank auch an Aushilfstorhüter Simon. Noch nicht ganz fit fürs Spielfeld stellte er sich selbstlos ins Tor und machte seine Sache sehr gut.

Rico Steinemann

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