Sonntag, 21. September 2014 – Cup

Depo vs. Atletico Bernina – 2:4

«Naja, das wars dann mal jetzt»

Depo verliert unnötig 2:4 gegen Atletico Bernina und beendet die Saison.

Naja, was soll man da noch gross sagen? Wir trotteten mit gesenkten, hochroten Köpfen nach 80 Minuten vom Platz und hatten gegen einen mehr als schlagbaren Gegner verloren. Saisonende. Irgendeiner sagte: „Naja, das wars dann mal jetzt.“ Einige nickten, die meisten schwiegen.
Zur Pause lagen wir noch 2:1 in Führung, Gastspieler Gus (wieder er!) hatte zwei Mal im Stile eines richtigen Stossstürmers getroffen. Er hatte damit einen veritablen Fehlstart korrigiert. Denn Depo war in den ersten Minuten völlig unsortiert, mental wie physisch nicht präsent. Völlig unerklärlich. Dass daraus einen Gegentor resultiert aber logisch.
Dann kam die Pause und ein drittes Tor wurde gefordert. Damit sollte der Sack zu gemacht werden, denn Atletico Bernina war spielerisch unterlegen, die Abwehr inklusive Goalie unsicher. Ein drittes Tor Pflicht. Es sollte aber ganz anders kommen.
Bernina grätschte, rannte und ihre beiden besten Spieler – die zwei Stürmer – erledigten im Gegensatz zu unserer Offensivabteilung ihren Job. Und Depo? Mit achtzehn Mann angetreten und Hailes topfitter Bruder im Tor wurde immer harmloser und vor allem: unsortierter. Schade, da wäre auf unserem Platz 11, dem Rasen vieler Triumphe, mehr drin gelegen, sprich: das Halbfinal.
Damit endet eine Deposaison, die vor allem durch eines geprägt wurde: grosse Schwankungen. Mal waren wir viele, mal nur zu acht. Mal spielten wir grossartig, mal grottenschlecht. Ohne die zahlreichen Gastspieler hätten wir es nicht geschafft. Was wirklich sehr bald, sehr ernsthaft besprochen werden muss: Wer bekennt sich zu Depo und einem regelmässigen Engagement? Das heisst regelmässig spielen und trainieren – und das von Mai bis September. Donnerstagabend und Sonntag. Fertig. Enttäuscht will ich dann zum Abschluss doch noch inbrünstig und kräftig rufen: Depo o muerte!

Euer Coach Yann Cherix

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