Sonntag, 29. August 2010 – Cup

Depo vs. Zwietracht Turicom – 1:2

«Mau!»

Einstieg ins Cup-Geschehen versemmelt – 1:2-Niederlage gegen Zwietracht Turicum

Es war so etwas wie ein Schlüsselbegriff, der kurz nach dem Abpfiff in die Runde geworfen wurde: mau. Der Auftritt der Depos war ohne hell loderndes Feuer, uninspiriert, halt irgendwie mau. Darum ging die knappe Niederlage in Ordnung. Und hätten die sympathischen Jungspunde noch etwas abgeklärter im Abschluss agiert, es hätte noch weit mehr Einschüsse in den Kasten von Roger geben können.

Dank einem Spontan-Aufmarsch von Rico wurde die knapp bemessene Depo-Truppe kurz vor dem Anpfiff aufgewertet. Denn neben einem leicht lädierten Blatovic (er wärmte sich darum eine Halbzeit lang ein, es waren seine ersten derartigen Übungen überhaupt) fiel unser Keller Flo durch einen unglücklichen Velounfall aus. Wohl irgendwas mit der Rippe. Gute Besserung von uns allen an dieser Stelle.

Die von Coach Huebi aufgestellte Truppe konnte in den ersten Minuten ihren Trainingsrückstand nicht kaschieren. Und prompt fiel schnell der erste Treffer für den Gegner. Depo hatte sich durch einen perfekt getimten Steilpass auf der rechten Aussenbahn düpieren lassen. Goalie Roger blieb keine Abwehrchance.

Danach kam Depo besser ins Spiel, machte mehr Druck. Es gab erste Annäherungen ans gegnerische Goal, ein Schuss des Schreibers, gefolgt von Hailes Versuch standen aber exemplarisch für die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Pause.

Und wieder kam Zwietracht besser aus den Freiluft-Kabinen und generierte mehrere sehr gute Chancen. Doch wie bereits in der ersten Halbzeit machte der tadellose Roger alle Chancen zunichte. Nur dank ihm stand es immer noch nur 0:1. Depo kam einfach nicht die Gänge. Der festive Sommer zollte wohl seinen Tribut. Da auch der Schreiber in letzter Zeit an jeder Hundsverlochete war und jedes Mal mindestens einen Depo-Jünger sah, ist diese These wohl nicht sonderlich abwegig.

Währenddessen liess der Gegner immer mehr Chancen aus. Eröffnete sich uns da plötzlich die Chance zu einem Shorthander? Nein. Das 0:2 fiel, diesmal auf der linken Seite, wo gleich mehrere Depos zu spät kamen.

Es war ein Rätsel, aber plötzlich war danach so etwas wie ein Flämmchen in unserem Spiel, prompt gab es Chancen, wieder der Schreiber mit einem platzierten (aber mauen) Schuss, der aufgewärmte Blatovic mit scharfem Schuss, kurz vor Schluss gelang Züri der Anschlusstreffer. Doch es war zu spät und die Niederlage perfekt. Schade, mit einem bisschen mehr Feuer wäre gegen diesen Gegner mehr drin gelegen.

 Yann Cherix

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