Sonntag, 31. August 2014 – Cup

Depo vs. Inter Mezzo – 11:3

Neun abgefuckte Krieger trotzen den Senioren

Zwei Spieler weniger als der Gegner. Das surreale Resultat: 11:3 gewonnen.

15.30h. Platz 11. Gastgoalie Marco (der Handballgoalie aus Baden), Langzeit-Gastspieler Roger und ein etwas nervöser Coach Yann frösteln unter der Europabrücke. Strömender Regen, Scheiss-Sonntag.

15.35h. Noch immer sind wir zu dritt.

15.40h. Die Meyer-Brothers trudeln ein. Sie sind die einzigen Menschen, die an diesem Tag auf dem Velo gesichtet wurden.

15.45h Jonas trudelt ein. Korrektur: Neben den Meyers ein dritter Mensch, der bei diesem Kalt-Regen aufs Velo gestiegen ist.

15.46h. Diverse Panikanrufe vom Coach. Die hübsche Freundin von Roger anerbietet sich, zum Kiosk zu radeln und Verrückte zu suchen, die nochmals in die nassen Fussballschuhe steigen wollen. Sie wird niemanden finden.

15.50h Kai trudelt ein. Korrektur: Neben den Meyers, Jonas ein vierter Mensch, der bei diesem Kalt-Regen aufs Velo gestiegen ist.

15.55h Mikky und sein Kumpel joggen rein. Wir sind also zu neunt. Das Betteln beim Gegner Inter Mezzo, wenigstens zehn gegen neun spielen zu dürfen, bleibt ohne Widerhall.

16.00h Coach Yann erfindet das ultra-defensive 3:4:1.

Was danach kommt ist surreal. Wir spielen grossartig, kontern. Benno, etwas verkateret, hat ein Goldfüsschen. Was er ankickt, wird zu Edelmetall. Insgesamt wird er drei Tore schiessen. Mikky und Coach Yann ebenso, Kai zwei.

Jonas, Benno, Roger und Mikky-Kumpel sind hinten schlichtweg grandios und rennen, zwicken, grätschen, antizipieren alles (fast) weg, was in ihre Nähe kommt. Gut, Inter-Mezzo war sehr medioker, da waren doch ein paar hüftsteife Veteranen dabei. Aber trotzdem.

Ein kurzes, grundsätzliches Wort zum Schluss. Ich weiss, jeder wird seine Gründe gehabt haben, nicht dabei sein zu können. Kenne das ja auch von mir. Man kann nicht immer dabei sein. Aber das sind die Fakten: Von beinahe 30 Depos standen am Sonntag gerade mal vier Vollmitglieder auf dem nassen Platz. Das ist, sorry, verdammt noch mal, zu wenig.

Coach Yann Cherix

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